Kleines Mädchen mit Verbrennungen im Gesicht und der Hand.
An Pfingsten hat mich die Leitung des Seemannsheims zu einem Deutschsprachigen Gottesdienst eingeladen und so bin ich mit weiteren deutschen Missionaren in Kontakt gekommen und habe gleich an dem Tag Roger, ein Missionar der eine Christliche Medienschule betreibt, zum Schiff mit genommen um ihm mein zu Hause zu zeigen und so blieben wir in Kontakt und wir haben ein Wochenende geplant an dem wir was unternehmen wollten. So bin ich letztes Wochenende das erste mal seit dem ich hier bin aus Lome raus gekommen und wir haben ein Wochenende in einem Chirstlichen Krankenhaus etwas mehr im Norden Verbracht und sind von dort über die Grenze von Ghana zu einem Wasserfall gelaufen.
Die Wli Wasserfälle in Ghana mit Roger dem Deutschem Missionar.
Wir wurden von einem Arzt im Krankenhaus herum geführt und es war erstaunlich an zu sehen welche Not da ist, besonders im Bereich der Kindermedizin. Die Ärzte nahmen die Gelegenheit war meine Freundin und mich um einen Gefallen zu bitten, ein 2 Tage altes Kind mit Bauchdefekt versuchen auf dem Schiff zu operieren, da sie in der Vergangenheit zu viele Misserfolge mit solchen Kindern hatten. Ich ruf also mit meinem Handy das Schiff an und ließ mich mit unserem Chefarzt verbinden der leider nicht da war und so ließen wir eine Nachricht zurück. 23 Uhr rief er mich dann zurück und wir erklärten ihm die Situation und er sagte er bespricht es mit unserem leitenden Anästhesisten und ruft mich am Morgen zurück. Es war der Tag der geplanten OP für das neugeborene Kind das an diesem Krankenhaus mit ihren Mitteln nur eine geringe Überlebenschance hätte und als Dr. Gary mich anrief und wir die Situation und Probleme diskutierten kamen wir zu verschiedenen Möglichkeiten und so ging ich zu dem Arzt des Missions- Krankenhauses und schlug ihm die Möglichkeiten vor. Es war Erschütternd das wir zu dem Schluss kamen das wir nichts machen können und das Kind zurück lassen, nicht mit nach Lome zum Schiff nehmen. Und so ruf ich unseren lieben Doktor wieder an und gab ihm die entscheidenden Informationen und er bedauerte es auch und beendete unser Gespräch in dem er mir versicherte jetzt für das Baby und die OP zu beten. Noch bevor das Kind in den OP gebracht wurde verließen wir das Krankenhaus wieder und machten uns auf den Heimweg, im Vertrauen das Gebete Wirkung zeigen und der Gewissheit das wir alles taten was in unserer Kraft stand.
Es Geht immer weiter, es ist erstaunlich wie und mit welchen mitteln, doch es geht und ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Vielen Dank an meine lieben, treuen Unterstützer. Liebe Grüße und Segenswünsche aus Lome
Michel
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